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Tag 10: 07. Jan. 2014 _ 3.Etappe San Rafael > San Juan

Jetzt lagern wir auf einem riesigen Militärgelände mit Pisten, sehr weitläufiges Areal,
Der ganze Tross hat sich auf etwa 2x2 Kilometer verteilt. Am Abend hatten wir Sandsturm im Catering weil die ganzen Hubschrauber zurückgekommen sind. 8-10 Heils sind für die Dakar im Einsatz
um 23.00 Uhr dann mit dem Bus nach Chilecito; 8 std. 1,5 davon gepennt weil man die Sitze nicht wirklich auf bequem stellen konnte.

 

dakar2014 am 9.1.14 19:40


Tag 11: 08. Jan. 2014 _ 4.Etappe San Juan > Chilecito

der Flieger hatte Verspätung, 1Std am Zaun zum Flugfeld gewartet,
Taschen durchs mobile Röntgen. wieder mit Leatherman und Klappmesser im Flieger.
um 08.00Uhr gelandet, das Biwak ist nur 500m entfernt. Staubiges Militär-Übungsgelände. Zelt im Wald. Heiss und Staubig heute.
um 23.00 mit dem Bus zum übernächsten Flughafen, da alle Flüge von dem 0,5km entfernten kleineren Flughafen ausgebucht waren.
Nach 3 Std. sind wir da und müssen noch im Bus pennen, da der Anschlussflug erst um 08.00 Uhr geht.

Hier hatten wir ein Reihenhaus mit Pool ...

 

 


dakar2014 am 9.1.14 20:38


Tag 12: 09. Jan. 2014 _ 5.Etappe Chilecito > Tucuman

überraschenderweise konnte ich letzte Nacht 5 Stunden im Bus pennen. Heute haben wir unser Biwak auf einer Pferderennbahn einrichten können. Sehr weitläufig und weitgehend staubfrei aber wieder brutale Hitze über der Wiesenfläche wo unsere Zelte stehen.

Gewitter und Sturmwarnung wurde für die Nacht ausgegeben.Generalprobe für unsere "Reihenhäuschen" ???


dakar2014 am 9.1.14 22:56


Tag 13: 10. Jan. 2014 _ 6.Etappe Tucuman > Salta

aus dem angekündigten Sturm für letzte Nacht wurde nichts, statt dessen ist sogar der Wind eingeschlafen. Um 2.00Uhr waren es immer noch 24 Grad. Um 6.00 Uhr sind wir dann nach Salta geflogen.

Das Biwak befindet sich auf dem Areal einer Polizeischule. Super saubere sanitäre Einrichtungen und mal wieder warmes Wasser zum duschen. Heute ist es noch wärmer als gestern und obwohl Salta in einem Tal umrahmt von Bergen liegt, sind wir jetzt schon 1200m üNN.

Wir werden hier 3 Produktionstage(u.Nächte) verbringen. Am Samstag wird nicht gefahren, jedoch für Biwak-TV und die Franzosen produziert.

dakar2014 am 10.1.14 15:14


Tag 14: 11. Jan. 2014 _ Ruhetag für die Teams

wir hatten uns eigentlich auch auf einen ruhigen  und sonnigen Samstag einestellt. Leider machte uns das Wetter mit Sturm und Starkregen einen Strich durch die Rechnung. Zwischendurch mussten wir das Technikzelt mit 4 Mann festhalten. Ab 18.00 Uhr wieder besser und die Sonne kuckt nochmal raus. Hoffentlich bleibt es morgen trocken sonst muss das nasse Material verpackt werden.

 

dakar2014 am 11.1.14 23:14


Tag 15: 12. Jan. 2014 _ 7.Etappe Salta > Salta Rundkurs

es hat die ganze Nacht durchgeregnet, kein Problem für unsere Zeltchen, aber das Areal sieht aus wie nach einer großen Schlammschlacht. Die meisten Kollegen habe 2 große Taschen und einen Rucksack mit auf der Tour, was nicht in das eigene Zelt passt, wird neben dem Transport-LKW auf Planen gelagert und abgedeckt.

Durch die blaue Plane muss es wohl durchgeregnet haben und wer keine ordentliche Ausrüstung hat wird bei Regen bestraft. Etwa 10 Jungs hatten Pech und mussten ihre Sachen zum Trocknen raushängen.

Vorne links im Bild sind die Käfige welche an die Hubschrauber montiert werden um Verletze von der Strecke zu holen. 

Am Nachmittag haben wir unsere Passformalitäten für Chile erledigen können. Die Zöllner haben hier im Biwak ein Office; somit haben wir uns jede Menge Zeit am Flughafen gespart.

Morgen früh geht es mit dem Flieger an die Pazifik-Küste Südamerikas; Chile ruft....

dakar2014 am 12.1.14 17:07


Tag 16: 13. Jan. 2014 _ 8.Etappe Salta > Calama (Chile)

nachdem es gestern ausschließlich für die Motorräder zu einem Kurztrip nach Bolivien ging und alle anderen einen Runkurs um Salta bestritten, ging es heute morgen für alle nach Chile.

Das hies für uns um 4.45Uhr aufstehen, mit dem Bus zum Flughafen und dann mit einer MD83 einem Lilinienfliger der Andes-Airlines über den mittleren Teil der Anden. Das war ein richtig eindrucksvoller Ausblick aus dem Flieger. Eine Stunde lang Berge, Täler und Hochebenen. Die Landschaft sah teilweise aus wie ein Turnschuhabdruck in einem Hundehaufen, fünf Minuten später wieder ein Kegel eines erloschenen Vulkankraters. Eine echt beeindruckende Lanschaft aber ohne Anzeichen von Vegetation... Kein Baum, kein Gras, keine Siedlung. Die Kollegen mit den Technik LKW`s waren 14 Std. unterweges um nach Chile zu gelagen; mit dem Flieger waren es 1,25 Std.

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Die Landung in Calama bot wieder ein besonderes Highligt; wie alle bisher angeflogenen Etappen besitzt Calama auch nur eine Start-/Landebahn. Das heißt am Ende der Bahn wenden und auf gleicher Piste zum Terminal. Leider bog unser Pilot falsch ab und wir standen etwa 30 Meter in einer Sackgasse. So jetzt muss ein "Schubser" kommen, um uns wieder zurückzuschieben... dachte ich ... aber nicht in Calama.... Bremsen zu, vollen Schub geben, Schubumkehr ein, Bremsen los und so ein großer Vogel kann auch rückwärts fahren...super !

OK wir sind da; mit dem Bus 1km zum Biwak. 2400m hoch gelegen, keine sichtbare Vegetation, nur Sand und Staub. Nach etwa einer Stunde vor Ort stellte sich heftiger Wind ein und hörte bis zum Abend auch nicht mehr auf. Wir konnten nur mit Skibrillen und entsprechendem Gesichtschutz arbeiten. (der Dünne bin ich ... gell)

 

 Meine Kamera traute ich mich garnicht rauszuholen, die komplette Übertragungs-Technik hat sich mit feinstem Staub vollgesogen. Morgen ist erst mal Reinigen angesagt. 

dakar2014 am 14.1.14 01:51


Tag 17: 14. Jan. 2014 _ 9.Etappe Calama > Iquique

wieder morgens um 4.45 Uhr raus und mit einer Militärmaschine zum Meer hinunter nach Iquique. Nach einer halben Stunde Flugzeit mit einer von der Lufthansa ausgemusterten Boeing B 737 mit 70er Jahre Ineriör haben wir unser Biwak in der Mitte zwischen Meer und Bergen aufgeschlagen. Zu jeder Seite sind es etwa 500 Meter.

Die Reihenhaussiedlung mit Fenster zum Meer ...

Auf der Rückseite unserer Zelte erhebt sich eine Bergkette von etwa 800 bis 1000m Höhe. Deren Flanken zum Meer hin sind mit einer dicken Sandschicht bedeckt. Dieser Sand stammt von einem riesigen Dünen-Meer welches auf einem Hochplateau hinter den Gipfeln beginnt. Der Sand wird von ablandigem Wind über die Gipfel geweht, der auflandige Wind vom Meer her kommend, sorgt dafür dass er sich am Berghang festsetzt.

 Die Gipfel sind mit dem Auto zu erreichen und normalerweise braucht man für die Fahrt ins Tal etwa 2,5 Stunden. Die Besten schafften es in 2,5 Minuten. Vollgas senkrecht runter mit über 200 km/h.

 

dakar2014 am 14.1.14 17:32


Tag 18: 15. Jan. 2014_ 10.Etappe Iquique > Antofagasta

Heute morgen konnten wir etwas länger schlafen, um 5.00 Uhr aufstehen und mit der gleichen Maschine wie gestern, sind wir dann nach Antofagasta geflogen. Das Biwak liegt ganz nah am Meer und normalerweise gibt es, über Treppen an der Steilküste hinunter, einen Zugang zum Strand.Während der Dakar haben sie diesen jedoch geschlossen. In der Vergangenheit gab es zu viele Unfälle, da sich unter der Wasseroberfläche viele Felsen und scharfkantige Steine verbergen.

Das sieht zwar alles nach einer Urlaubs- und Erlebnisreise aus, aber in der Regel hat der Arbeitstag in der Etappenphase 15-16 Stunden.

weitere Arbeitsplätze mit Meerblick ...

 unser Betriebsmoped; es gibt noch 7 oder 8 weitere kleinere "Huschdeguzelcher"


dakar2014 am 16.1.14 01:52


Tag 19: 16. Jan. 2014 _ 11.Etappe Antofagasta > El Salvador

und täglich grüßt das Murmeltier ...

um 05.00 Uhr aufstehen, mit dem Bus zum Flieger, mit dem Flieger zum nächsten Biwak. Heute haben wir einen kleinen Truppentransporter der chilenischen Luftwaffe gewonnen. 33  von uns fanden darin Platz. Eine ganz besondere Art zu fliegen, denn hier werden bis auf den Geschmackssinn alle Anderen sehr intensiv beansprucht. Man sitzt auf stoffbespannten Metallrahmen und die Rückenlehne ist ein grobmaschiges Nylon-Geflecht. Am besten kann man es sich so vorstellen: 15 Mann gehen in den Keller und werden im Lageraum der Heizöltanks eingeschlossen, vorher schüttet man darin noch einen Kanister Benzin aus; und dann Tür zu. Vor der Tür fängt ein Bautrupp an mit Presslufthämmern an zu arbeiten. Nach 40 Minuten macht man die Tür auf und stellt noch 3 Heizlüfter in den Raum. Tür zu; und erst nach weitern 30 Minuten dürfen die Jungs wieder raus...

       

 

alle ziemlich durch; lange Tage, kurze Nächte ...

 Am Ende haben wir es aber doch überstanden und sind sind nach einer Zwischenlandung im Nirgendwo, gegen 10.00 Uhr auf 1600m Höhe  in El Salvador gelandet. Auch hier, wie in den restlichen Biwaks der Chile-Etappen, auch wieder nur Sand und Steine, eben die Atacamawüste...(siehe WIKI)

 

 

dakar2014 am 16.1.14 22:50


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